Der Otaku

Was ist ein Otaku

Neu Definiert und Infrage gestellt!

Ich selber bin ja jetzt schon länger “aktiv” in der Anime Scene unterwegs. Oft lese ich was über dieses Thema, eigentlich  immer und immer wieder. Da dachte ich mir, das Thema ist so zeitlos und aktuell , das greife ich auf! Gesagt getan, hier ist mein Artikel dazu. Das Titelbild ist aus dem Internet, ein sehr sehr bekanntes und oft genutztes Bild, welches ich sehr gut finde. Wusstet  ihr, dass es richtig viele von diesen Bildern gibt?

Pic 1

Pic 2

Pic 03

Ich gehe mal davon aus, von euch kennt jeder die Lösungen, wer sie nicht kennt, ich verrate sie am Ende des Artikels noch 😀

Was macht aber nun einen Otaku aus? Das er die Bilder erkennt? Wohl kaum…

Allgemein sagt man ja folgendes über einen Otaku:

-Steckt sein ganzes Geld in Anime/Manga/Figuren

-Opfert seine ganze Freizeit für sein Hobby

-Hat kaum soziale Kontakte

-Otakus sind Fett, haben schwarze Haare und tragen eine Brille (Kurzsichtig)

Das mag ja alles grob(!) gesagt vereinzelt Berechtigung haben, aber ist es so simpel? Es gehört vieles mehr dazu, wie ich finde. Leider sind viele dieser Vorurteile jedoch echt. Das sieht man am besten bei einem selber xD. Diese ganzen Vorurteile lassen sich aber auch begründen! Man betrachte einfach mal die Folgen unseres Hobbys.

Was macht man also in seiner Freizeit? Man sitzt vorm PC und schaut Animes oder surft einfach durchs net. Was hat das aber nun für Auswirkungen?

Man treibt dabei keinen Sport -> Man wird dick!

Man glotzt die ganze Zeit auf den Bildschirm in 20cm Entfernung -> Man wird kurzsichtig!

Man will die den Anime weiter sehen, neue Animes sehen -> Man bleibt vor der Glotze, keine sozialen Kontakte!

Das mit dem Geld für sein Hobby ausgeben ist sehr fragwürdig, wie ich finde. Viele Konsumieren Animes aus dem Intanet mit Ger Sub und kaufen sich neben bei nur ein paar Mangas. Da geht nur ein Bruchteil des Geldes für dieses Hobby drauf. Ich selber jedoch gebe echt fast alles dafür aus. Das werdet ihr aber auch im nächsten “Einkaufen mit Vigi” sehen.

Doch kommen wir nun zur Umgebung eines Otakus, sein Zimmer! Das Klischee beschreibt vollgestopfte Zimmer mit Figuren, doch auch jede Menge Technik wie große Fernseher und teure Soundsysteme. Wenn ich mir dann mein Zimmer ansehe, trifft es Teilweise zu. Ich habe nen großen Fernseher und auch ein sehr gutes Soundsystem. Doch vollgestopft ist es nicht! Das ist zumindest meine Meinung. Vollgestopft sähe so aus:

otaku room

Da habe ich ein echt gutes Beispiel im Netz gefunden, das sieht doch mal Chaotisch aus. Dieses Klischee kann ich aber nicht bestätigen. Zumindest so “aus der Ferne”. Bei mir ist auch nicht immer alles Tip Top, doch verschmutzt oder überdurchschnittlich schlimm ist es auch nie. Dafür präsentiere ich mein Zimmer einfach noch zu gerne 🙂

Dann eine Sache, die zwar eher Animes als Otakus betrifft, trotzdem ein beständiges Klischee ist. Otakus stehen auf große Oppai und Hentai, da Hentai für viele ja dasselbe ist wie Anime.

Anime Zensur

Totaler Quatsch wie ich finde. Leute die nur auf Hentai und ausschließlich Animes mit gut bestückten Frauen stehen gehören eher der Spezies “Pervers” als “Otaku” an, wie ich finde. Als ob ein Otaku nur solche Animes sehen würde, ich bin da doch ein gutes Beispiel. Ich steh so überhaupt nicht auf stark Fanservice belastete Animes, wie z.B. Samurai Girls oder auch HOTD. Ich brauch ne Story, ich brauch Aktion und ich brauche Humor!

Da Animes ja aus Japan kommen ist das nächste Klischee schnell geschaffen, Otakus würden am liebsten in Japan einen Auslandsurlaub machen. Ich selber war schon in ein wenig in anderen Ländern. Dazu gehören Spanien, Frankreich, England, Holland und Österreich. Wie verschieden diese Länder auch sein mögen, sie haben doch viel “euorpäisches” gemeinsam. Dagegen ist Japan einfach komplett anders. Die ganze Kultur hat sich separat zu Europa entwickelt. Ich selber würde auch sagen, dass ich zurzeit Japan am liebsten besuchen würde. Da zu leben kann ich mir aber kaum vorstellen. Enge Räume, volle Straßen oder verarmte Dörfer. Ein riesiger Unterschied zwischen Arm und Reich. Nur Stress und ein 12h+ Arbeitstag, nein danke! Also Besucher wär es jedoch für mich ein Traum, einmal dieses Land zu sehen, original Japanisches Essen zu kosten oder echte Japanische Sprache zu hören

Japan

Mir die großen Städte anzusehen wie auch einzelne Dörfer. Ich glaube das zu erleben ist sicher unbeschreibar und einzigartig. Umso schlimmer waren die Meldungen letztes Jahr mit den Erbeben, Tsunami und Atomreaktoren. Doch das ist ein anderes Thema. Ich weiche schon wieder vom Thema ab. Viele Otakus würden sicher gerne einmal nach Japan fliegen, da bin ich mir sicher und somit bestätige ich das Vorurteil. Kommen wir aber nun zum Ende der Klischees und zum Fazit:

Übergewicht -Bestätigt

lieben Hentai – Quatsch

soziale Kontakte – Fragwürdig

kaum Freizeit – Bestätigt

Unordentlich – Quatsch

Opfert sein ganzes Geld – Fragwürdig

Vollgestopfte Zimmer – Quatsch

Geld nur fürs Hobby – Fragwürdig

Mag Japan am meisten – Bestätigt

Ach, und bevor ich es vergesse. Die Auflösung der vier Bilder von oben.

1) die Melancholie der Haruhi Suzumiya

2) Neon Genesis Evangelion

3) Lucky Star

4) Fullmetal Alchemist

Würd mich mal interessieren, wie viele alle vier erraten konntet 😀

2 Kommentare

  1. NGE hab ich leider nur erkannt…oder bedeutet das ich bin noch nicht vollends Wahnsinnig? XD Guter Artikel, es gibt ja gerne Vorurteile und bei einer gewissen Schnittmenge stimmen sie sicher, bzw trifft vieles zu. Ich z.B. liebe Animes und Mangas, aber Japan an sich hatte noch nie einen echten Reiz auf mich, zumindest nicht mehr als andere exotische Kulturen. Urlaub da, ja warum nicht, aber es wäre nie meine erste Wahl, um Animes zu schaun muss ich also weder Sushi essen noch japanisch können ^^

    Geld für das Hobby Ausgeben sicher, aber nicht ausschließlich, wobei ich schon stolz bin das ich ein Hobby nun über 12 Jahre beibehalten habe. Aber auch Bücher oder Filme sind für meinen Geldbeutel wichtig. Soziale Kontakte, DAS trifft sehr auf mich zu, aber in meinem Fall waren die auch vor meiner Leidenschaft leider(?) nie groß ausgeprägt, ich bin meistens ein Mensch der gerne etwas mehr für sich ist. Ob das aber in Verbindung zum Otaku dasein steht? Hm, keine Ahnung.

    Ich definiere “Otaku” immer als “sehr seltsamer Mensch” und das finde ich toll. Wer will schon Normal sein? 😉

  2. Hab leider nur Haruhi und Lucky Star erkannt. Liegt aber daran, dass ich die anderen beiden (noch) nicht gesehen hab.

    Bei mir geht auch locker die Hälfte meines Gehaltes für Otaku-Stuff drauf (Anime, Manga, ab und an Figuren etc.), aber das ist sicher bei jedem so, der sein Hobby halbwegs ernsthaft betreibt. Andere stecken das dann vielleicht in Modelleisenbahnen oder Porzellanpuppen^^.
    Allerdings wenn ich was mit mit Freunden unternehme geht das eigentlich immer vor. Denn den ganzen Tag nur vorm PC hocken und einen Anime nach den anderen reinziehen ist auf Dauer auch nicht die Erfüllung – und man wird dem schnell überdrüssig^^.
    Mein Zimmer könnte sicher ordentlicher sein, aber ist jetzt nicht so, dass überall Daki-Bezüge wild herumliegen oder sich die Figuren stapeln (s. oberes Bild^^).
    Und wo fängt Übergewicht an? Wenn du nach dem BMI gehst hätte sicher jeder leichtes Übergewicht, oder? Wenn die Plautze allerdings irgendwann nicht mehr ins Shirt passt und man seine Füße seit 5 Jahren nicht mehr gesehen hat, dann ist das offensichtlich.

    Aber, wie Kame sagt, ist es doch besser man hat etwas, dass einen ausmacht, anstatt ein Leben durchschnittlich dahinzuleben. Normal sind doch schon alle anderen;).

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