Anwendungsentwickler, mehr als nur if & else

anwendung

und auch mehr als nur Spiele zu entwickeln…

Ein Artikel, der etwas anderen Art. Wie manche wissen, bin ich Anwendungsentwickler von Beruf, doch warum?

Ganz ehrlich? Ich dachte am Anfang, da werden nur Games entwickelt und Testgespielt 😀 Einen geileren Beruf konnte es zu diesem Zeitraum für mich überhaupt nicht geben. Gesagt getan, habe ich eine Ausbildung als Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung begonnen und auch erfolgreich abgeschlossen. Schnell wurde mir klar, dass ich keine Spiele erschaffen , keine Spiele spielen oder verändern würde.  Doch genau das wollte ich, ich wollte selber ein DBZ Beat em up kreieren, dass besser als alle anderen ist. Coole Rollenspiele basteln wie die FF oder Grandia Reihe. Doch gibt es ja noch andere Software neben dem Spiele Genre. Jetzt bin ich Allrounder geworden in einer anderen Firma. Wollte Sie eigenständig und nicht mehr abhängig von externen Dienstleistern sein. So war ich der erste und auch erst mal einzige IT-Mitarbeiter der Firma, welche gut 150 Mitarbeiter hat.

Aufgabengebiet? Alles! Vom einrichten eines neuen PCs für neue Mitarbeiter, über das integrieren von Netzwerkdruckern und Serververwaltung bis zur Softwareanpassung in unserer Materialwirtschafft. Da ich für die Firma nun recht wichtig geworden bin habe ich auch ein paar Freiheiten. So sieht mein Arbeitsplatz nun aus:

SONY DSC

Nun hat sich mein Traum vom erschaffen eigener Spiele ja schon länger ausgeträumt und ich sitze nun in der Realität fest xD

Doch der Job macht spaß, ist sicher und umfangreich. Bin ich ja auch für alle Probleme Ansprechpartner, egal ob mal ne Mail weg ist, der Drucker streikt oder der PC langsam ist. Da habe ich täglich sicher 20 Mitarbeiter am Telefon, die mir Ihre Sorgen und Probleme schildern.

Doch  jetzt frage ich mich, warum ich so einen Artikel hier schreibe. Vermutlich weil ich glaube, dass für viele Otakus, die eh viel Zeit am Rechner verbringen das ein Traumjob ist. War es für mich ja auch, hatte ich doch so viel Hoffnung in den Job gesteckt. Auch der Gedanke, das Hobby zum Beruf zu machen hat da sicher eine Rolle gespielt, habe ich doch auch schon damals viel mit html und java „gebastelt“. Jetzt würd mich aber mal interessieren, was ihr so tagtäglich leisten müsst und ob ihr auch so andere Vorstellungen von eurem Beruf hattet, wie ich sie hatte.

6 Kommentare

  1. Schick, so macht das Arbeiten doch gleich viel mehr Spaß xD
    Sei froh, du scheinst doch einen angenehmen Job zu haben, wenn der Arbeitsplatz sicher ist und es dir Spaß macht, haste doch schon gewonnen.
    Wenn die Bezahlung noch stimmt, kannste dich glücklich schätzen ^^

    Naja, als Schüler kann man sich ja schlecht vorstellen was einen erwartet, von daher war die Vorstellung definitiv anders.
    Als ich in den Arbeitsalltag gewechselt bin, habe ich erstmal gemerkt wie sehr man sich aufs WE freuen kann xD
    Die 8 Stunden täglich ziehen sich manchmal gewaltig, da ist man echt froh, wenn man am Wochenende entspannen kann ^^

  2. Oh Gott, auch noch ein Beruf in der Informatik-Ecke.. Einmal ein Schulpraktikum als Informatikkauffrau absolviert, nie wieder. 😀

    Das du deinen Arbeitplatz so frei gestalten kannst, ist echt cool. Kommt da nicht manchmal ein doofer Spruch oder so, wenn jemand deine Hintergrundbilder sieht?

    Ich lerne seit Augist Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte oder kurz: Laufbursche für alles und jeden.
    Der Beruf macht mir bisher noch Spaß, da ich nette Kollegen habe. Halt jeden Tag Akten suchen, Telefonieren, Botengänge zum Gericht machen usw.
    Andere Vorstellungen hatte ich eigentl. nicht, abgesehen davon, dass ich erst was andres lernen wollte.
    Passt bestimmt super zusammen. 😀 Halb-Otaku und so ein Beruf. 😀

  3. Gar keine so schlechte Idee für einen Artikel! 😀
    Ich hab tatsächlich auch einen ‚typischen‘ Otaku Beruf – ich arbeite als Buchhändlerin (noch in Ausbildung, aber lassen wir das).
    Es ist wirklich NICHT dass, was man sich unter dem Job vorstellt. Nix mit dem lieben langen Tag lesen und Leuten mal ein oder zwei Bücher empfehlen. Gut, ich bin in einer sehr kleinen Inhabergeführten Buchhandlung, die auf Belletristik und Kinder/Jugendbuch spezialisiert ist. Ja, dh keine Manga (in größeren Ketten hat man da aber gute Chancen als Manga-Fan für die Abteilung zuständig zu sein, weil besonders ältere oder uninteressierte Kollegen das hassen XD“)
    Naja, nach 3 Jahren hab ich nur noch wenig Lust (und auch Zeit) viele Bücher zu lesen, der Arbeitsalltag besteht aus Sortimentspflege (bestellen, bestücken, ordnen, auspacken, rücksenden, etc etc) und Kundenbetreuung.
    Hm, das gute ist, dass ich % (einmal im Geschäft selbst, und teilweise auch von Verlagen als Kollegenrabatt) auf alles was ich selbst kaufe bekomme und auch eigentlich ziemlich viele Bücher als Freiexemplar von Verlagen bekomme (nicht alle, aber große Neuerscheinungen wie zB uhm…Shades of Grey, Cornelia Funke, Abraham Lincoln Vampir Jäger, paar aktuelle Krimireihen usw) UND so manches auch ein paar Wochen/Monate vor dem offiziellen Erscheinungdatum. :3

    Fazit: Buchhändler in einer normalen Buchhandlung hat wenig mit lesen und dem ganzen Tag Manga zu tun. Außer man ist in der Mangaabteilung. Aber da ist man dann alle paar Minuten mit aufräumen beschäftigt, weil die Kundschaft Kinder sind, die nicht aufräumen können. :3″““

  4. @Fairy
    Ja, ich freue mich auch immer aufs WE, das geht aber wohl jedem so, egal ob jetzt Schüler oder AN. Da fällt mir grad auf, morgen ist wieder Montag o.O

    @Diamond
    „Einmal ein Schulpraktikum als Informatikkauffrau absolviert, nie wieder.“
    -> Warum das denn? Würd mich mal interessieren.

    „Kommt da nicht manchmal ein doofer Spruch oder so, wenn jemand deine Hintergrundbilder sieht?“
    -> Naja, meist sieht man die ja nicht, weil ich irgendwelche Programme auf habe. Dennoch ist bis jetzt kein doofer Spruch gefallen 😀

    „Der Beruf macht mir bisher noch Spaß, da ich nette Kollegen habe. Halt jeden Tag Akten suchen, Telefonieren, Botengänge zum Gericht machen usw.
    Andere Vorstellungen hatte ich eigentl. nicht, abgesehen davon, dass ich erst was andres lernen wollte.“
    -> macht „noch“ spaß klingt ja nicht so dolle. Wenn der Beruf kein Spaß macht, dann kann er echt zur Qual werden, aber ich denke, dein Aufgabengebiet wird sich noch ändern im Laufe der Ausbildung 😀 Aber, was soll bitte ein „Halb-Otaku“ sein???

    @mayafreak
    Doch, den Spaß habe ich auch schon gemacht. Tatsache ist, damit läst sich die Hälfte aller Probleme lösen….

    @onetrueflower
    Wie, auf „Kinder/Jugendbuch spezialisiert“ und keine Mangas? Da musst du echt mal mit der Cheffin sprechen, so kann das nicht weitergehen! 😀
    Das mit dem Lesen kann ich mir gut vorstellen, irgendwann ist man dem vermutlich überdrüssig. Dennoch, wenn ich darüber nachdenke ein Beruf, der recht umfangreich und interessant sein kann. Jetzt weis ich ja auch, wo ich meine Mangas günstiger bekommen kann 😛

  5. Den weg zum Anwendungsentwickler will auch ich Einschlagen, derzeit mache ich ja eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschucktechnik.

    Ansich ist auch der Beruf nicht übel, aber ich bekomme derzeit immer wieder gesagt, ich würde mein Talent hier verschwenden. Daher auch bei mir die Idee mit der Umschulung, eigentlich keine Idee mehr, ich will es in die Tat umsetzen sogar.

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