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Yosuga no Sora Anime Review Animoon

„Der wahrscheinlich umstrittenste Anime aller Zeiten!“, jetzt verstehe ich den Werbeslogan von AniMoon!

Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht warum ich mir diesen Anime angesehen habe, wahrscheinlich war es die Neugierde und das man es sich nun auch auf Anime-on-Demand ansehen konnte.
Ob der Anime etwas taugt und für wen er sich lohnt anzuschauen, das erfahrt ihr jetzt gleich hier.

Achtung, der nachfolgende Text könnte SPOILER enthalten!

Die beiden Zwillinge Sora und Haruka haben auf tragische Weise ihre Eltern bei einem Autounfall verloren. Daraufhin ziehen die beiden aufs Land, wo ihre Großeltern ein leerstehendes Haus haben. Dort versuchen Sora und Haruka wieder Fuß zu fassen und ein neues Leben ohne ihre Eltern zu beginnen. Da die beiden hier schon früher immer ihre Sommerferien verbracht haben, ist ihnen die Umgebung nicht ganz unbekannt und sie treffen alte Bekannte wieder. Haruka muss sich besonders um seine Schwester Sora kümmern, da diese mit dem Verlust und den vergangenen Ereignissen sehr zu kämpfen hat. Sie versucht diese zu überspielen in dem sie in der Gegenwart lebt und sich immerzu an Haruka klammert. Als erstes trifft Haruka eine Freundin aus Kindheitstagen, Nao, die sehr überrascht ist ihn wiederzusehen. Es beginnen alte Gefühle aufzuflammen und die erste Liebesgeschichte von vier nimmt ihren Anfang.

Der Anime hat mittlerweile 7 Jahre auf dem Buckel und ist mit 12 Episoden abgeschlossen. In Deutschland ist der Anime seit November 2016 bei AniMoon erhältlich und wurde in vier Volumes aufgeteilt. Der Anime basiert auf einem Eroge-Ren’ai-Adventure welches 2008 für den PC in Japan erschienen ist. Daraufhin ist außerdem noch ein zweiteiliger Manga erschienen. Dieser ist jedoch nicht in Deutschland erhältlich und ich halte es auch eher für unwahrscheinlich, das dies sich noch ändert.

Yosuga no Sora Anime Review Animoon
Die Synchronisation bei dem Anime ist okay, nicht mehr und nicht weniger. Fand die Stimmen jetzt nicht schlecht und auch nicht besonders gut gewählt. Nur bei einem Charakter hat mir die Stimme sowas von gar nicht gepasst und das war bei Nao. Die gesprochen wurde von Sarah Alles, die auch schon Kosuri (Shimoneta) und Kayo (Wie der Wind sich hebt) ihre Stimme geliehen hat. Sora wurde von Amelie Plaas-Link gesprochen, die man auch als deutsche Stimme von Pool (Dragonball Kai/Super) kennt. Ihr Bruder Haruka hat seine Stimme von Christopher Khon geliehen bekommen, den dürfte man auch als Koutarou (Invaders of the Rokujyouma?!) kennen.

Yosuga no Sora Anime Review Animoon
Letzte Woche habe ich den Anime beendet und was soll ich sagen? Ich bin stolz auf mich, das ich bis zum Ende durchgehalten habe und ich ärgere mich das ich in der Zeit nicht einen anderen Anime angesehen habe. Yosuga no Sora ist einer der schlechtesten Anime den ich in letzter Zeit gesehen habe…. Wobei ich sagen muss, das ich ihn nicht so schlecht wie The Irregular at Magic High School fand xD Wobei man diese beiden schlecht miteinander vergleichen kann, aber alleine vom Unterhaltungswert her. Vom Genre her würde ich Yosuga no Sora als Drama-Soft-Hentai einstufen. Der Anime ist in vier mehr oder weniger unabhängige Story Arcs unterteilt, in dem es letztendlich zum Schluss immer nur in Sex endet. Ich dachte ja schon bei Shimoneta sieht man viel, aber das ist gar nix dagegen. Wenn sie den Sex nicht dermaßen so in Vordergrund stellen würden, hätte es vielleicht wenigstens noch ein akzeptabler Anime werden können. Aber der Hammer kommt ja noch, zum Ende ist es auch noch ein Inzest Anime!!! Muss das sein? Die beiden sind hier immerhin wirklich Blutsverwandt und keine Stiefgeschwister. Wie es bei anderen Anime oft der Fall ist. Also wer auf Ecchi und viel Sex steht, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Allen anderen die hier eine schöne, dramatische Lovestory erwarten, sind hier fehl am Platz.

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