Manga Review: Wolf Girl & Black Prince

wolf girl black prince manga review

Mit kleinen Lügen zur ersten Liebe!

Ein Manga geht zu Ende und es wird Zeit eine Review zu verfassen! Zum Anime gibt es ja bereits eine Review auf unserem Blog, da habe ich ja schon mal erwähnt, das mir der Manga besser gefällt als der Anime. Wie nun der Gesamteindruck vom Manga nach dem letzten Band bei mir ist, erfahrt ihr nun im Anschluss.

Achtung, der nachfolgende Text könnte SPOILER enthalten!

Erika ist eine ganz normale Oberschülerin, doch da sie befürchtet von ihren Freundinnen ausgeschlossen zu werden, erfindet sie prompt ihren Freund. Da Ihre beiden Freundinnen Mari und Aki immer wieder Geschichten rund um Ihre festen Freunde berichten. Das Geheimnis droht aufzufliegen, daher fotografiert Erika willkürlich einen heißen Typen in der Stadt. Als sie das Foto ihres angeblichen Freundes ihren Freundinnen zeigt, kommt heraus das der besagte Typ in die Parallelklasse von Erika geht und der Mädchenschwarm Kyouya ist. Erika ist fassungslos und muss sich wohl oder übel an den Jungen Kyouya wenden und ihn um Hilfe bitten, bevor das peinliche Dilemma auffliegt. Kyouya hilft Erika, aber nur unter einer Bedingung, sie muss sein Hündchen werden! Erika bleibt nix anderes übrig, als dem zu zustimmen und befolgt von nun an alles was Kyouya ihr befiehlt.

Der Manga ist von 2011 bis 2016 in Japan veröffentlicht worden, hier zu lande wurde der erste Band im April 2015 von Kazé veröffentlicht und diesen Monat mit dem 16. Band abgeschlossen. Schöpfer bzw. Schöpferin dieses Werkes ist die Mangaka Ayuko Hatta, die in Japan bereits weitere Werke veröffentlicht hat, in Deutschland allerdings feierte sie mit Wolf Girl & Black Prince ihr Debüt!

wolf girl black prince manga review

Der Zeichenstil ist typisch Shojo Manga gehalten, sie hat zwar schon ein wenig ihren eigenen Stil, aber ich glaube nicht das ich rein optisch sofort ein Werk von ihr erkennen würde. Wie zum Beispiel bei Arina Tanemura oder so. Die Charaktere sind sehr ansprechend gezeichnet und man kann diese auch sehr gut voneinander unterscheiden. Die Covergestaltung war mir persönlich etwas zu eintönig, da immer wieder nur Kyouya auf den Covern abgebildet war. Etwas mehr Abwechslung wäre hier schön gewesen.

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Kommen wir zur Story, der Anfang fing super an und machte Lust auf mehr. Es war mal nicht das typische Mädchen ist in Junge verliebt und traut es sich nicht ihm zu sagen. Alleine die Idee das sie nur um beliebt zu sein, einen Freund erfindet, willkürlich einen Typen fotografiert und der dann in die Parallelklasse geht, fand ich echt toll. Gerade die Comedyeinlagen haben mir jedes mal Lachkrämpfe verpasst, wenn Erika sich mal wieder wie ein Hündchen für Kyouya verhalten muss xD Im späteren Verlauf, als Kyouya sich dann auch Gefühle für Erika zugestehen muss, war es sehr amüsant zu lesen wie unbeholfen und süß Kyouya doch sein kann. Da er ja sonst doch immer recht ernst und eher der Bad Boy ist. Bei der Hälfte wurde der Manga leider etwas schlechter und langweilig. Zum Ende hin wurde es dann aber zum Glück doch wieder etwas spannender und unterhaltsamer. Es ging dann auch nicht nur noch um die Gefühle zwischen Kyouya und Erika, sondern auch um die Berufsfindung und was sie in Zukunft machen möchten. Das Ende hat mir besonders gut gefallen, ich mag es sehr gerne, wenn im Manga noch ein Zeitsprung zu sehen ist und man weiß was die Charaktere machen wenn sie erwachsen sind. So auch bei Wolf Girl & Black Prince das hat dem Manga einen schönen runden Abschluss beschert.

Es war jetzt nicht der beste Shoujo Manga den ich gelesen habe, aber gehört auf jedenfall zu den besseren. Wer auf Bad Boys steht, eine süße Romance und auf gut gesetzte Comedyeinlagen Wert setzt, ist mit dem Manga bestens bedient!

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