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Nach dem die Anime Serie unsere Herzen geschmolzen hat kommt jetzt der Live-Action Film

Wie uns die Anime Serie gefallen habt wisst ihr ja bereits, sie war herzerwärmend und einfühlsam ohne dabei den Zuschauer zu verlieren. Diese Anforderung hatte dann natürlich auch der Live-Action Film, was bei einem Film schwieriger umzusetzen ist als bei einer Serie, da man hier länger am Stück schaut. Der Film soll ja die gesamte Serie zusammenfassen und das in knapp 2 Stunden.
An erster Stelle ein großes Lob erstmal an AniMoon dafür, dass sie die selben Sprecher bekommen haben wie in der Anime Serie.

Achtung, der nachfolgende Text könnte SPOILER enthalten!

Der Anime Usagi Drop beginnt erst traurig und dramatisch mit dem plötzlichen Tod von Souichi Kaga, dem Großvater von Daikichi Kawachi. Dieser hat aber zur Überraschung aller ein uneheliches Kind zurückgelassen und zwar die 6-jährige Rin Kaga. Mit der Erkenntnis das der Großvater eine Affäre mit einer sehr viel jüngeren Frau hatte und dabei noch ein Kind entstanden ist, ist die Familie verständlicherweise sehr schockiert und entsetzt. So erschütternd der Tod und die Erkenntnis auch ist, will sich nun jedoch keiner um das zurückgebliebene Mädchen Rin kümmern und sie zukünftig aufziehen. Da auch niemand weiß wer die leibliche Mutter ist und die Familie sich sträubt, entschließt sich der 30-jährige Daikichi kurzentschlossen die kleine bei sich aufzunehmen und neben seinem Vollzeit Job ein guter Vater für sie zu sein. Dies bringt natürlich so seine Schwierigkeiten mit sich, da er überhaupt keine Ahnung von Kindern hat und eine Frau in seinem Leben, die ihm dabei helfen könnte ist auch noch nicht in Sicht.

Der Film erschien in Japan am 20. August 2011 und hat es jetzt nach 7 Jahren endlich zu uns geschafft. Hierzulande erschien der Film vom Publisher AniMoon, welcher uns auch die Serie nach Deutschland geholt hat. Desweiteren ist noch zu erwähnen, dass die Synchronisation echt gut gelungen ist, hier wurde nicht gespart! Die bekannteste Stimme aus dem Film dürfte wohl die von Daikichi sein, der wird von Patrick Roche gesprochen, den sehr viele als Jon Snow aus Game of Thrones kennen dürften.

Die Veröffentlichung ist einheitlich zu der Serie. Das heißt, der Film kommt passend zur Serie im Limited Mediabook. Dieser passt perfekt in den Schuber der Serie was wir persönlich sehr gut finden und sicher auch einen Anreiz schafft, sich den Film nicht entgehen zu lassen. Dazu gibt es bei der noch bestellbare Edition als Bonus ein 16-seitiges Booklet mit Zusatzinformationen und Bildern aus dem Film sowie ein Poster des Original Filmplakats mit Wendemotiv. Für uns, als große Slice-of-Life Fans ist dieser Film ein MUST-HAVE gewesen und da er auch etwas spannender als die Serie aufgebaut ist, ist er für jedes Publikum geeignet. Denn so ist neben Comedy auch Drama enthalten, was für uns den Film spannender als die Anime Serie machte. Alles in allem eine rundum gelungene Veröffentlichung!

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2 Kommentare

  1. Fand den Film auch klasse. Bloß war der Film für mich keine reine Zusammenfassung der Serie sondern eine Adaption, die sich gewisse künstlerische Freiheiten erlaubt hat und dadurch auch von der Vorlage abweicht ohne jedoch die Seele des Werkes außer Acht zu lassen. Der Film fühlte sich tatsächlich auch so an wie Usagi Drop. Onkel Kennichi hat z.B. eine etwas größere Rolle im Film gespielt, wo er sich nicht gerade von seiner sympathischsten Seite gezeigt hat.
    Die deutsche Synchro war auch sehr gut und man hatte bei der Besetzung und dem Dialogbuch ein sehr gutes Fingerspitzengefühl gehabt. Tatsächlich mussten viele Sprecher aus der Serie umbesetzt werden, was aber zunächst kaum auffiel und in Verbindung mit den Schauspielern und den bekannten Sprechern aus der Serie ein sehr gutes Gesamtbild ergab. Patrick Roche muss ich hierbei besonders hervorheben. Er war großartig und hat auf den realen Daikichi sogar noch besser gepasst.

    Kölnsynchron hat da eine fantastische Arbeit abgeliefert, die man auf jeden Fall würdigen sollte. Das ist bei solch kleineren Filmen nicht selbstverständlich.

    1. Ja, ich fand es auch gut, dass sich der Film nicht 1:1 an die Serie gehalten hat. Die Synchro war wirklich klasse, da gab sich Animoon aber schon immer sehr viel Mühe und das lohnt sich, wie ich finde auch! 🙂

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