Manga Review: Eislicht Band #1

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Es wird kalt und geheimnisvoll!

Heute mal eine Review zu einem Manga, der nicht aus Japan stammt und zwar geht es um Eislicht. Vielen Dank an Altraverse an dieser Stelle für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares, dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung!

Achtung, der nachfolgende Text könnte SPOILER enthalten!

Die kleine Perunia macht sich im Auftrag ihres Großvaters auf dem Weg zu Meister Halvard um dort als Haushälterin zu arbeiten. Auf ihrem Weg dorthin, bemerkt Perunia bereits, dass mit diesem Ort etwas nicht stimmt und etwas seltsames vor sich geht. Beim Anwesen angekommen, muss sie erstmal feststellen, dass ihre lange Anreise völlig umsonst gewesen ist. Da sie bereits jemand anderes erwarten, der dort als Diener helfen soll. Da es aber bereits dunkel und sehr kalt draußen ist, bieten sie ihr eine Übernachtung an. Während sie sich dort aufhält, findet sie heraus, das es sich bei Meister Halvard um einen Zauberer handelt. Wie es der Zufall so will, hatte der erwartete Diener einen Unfall und ist nicht mehr in der Lage dort anzufangen. Perunia kann nun doch dort anfangen und muss sich auf viele neue Herausforderungen einstellen.

Der Manga ist im Oktober 2018 von altraverse unter dem Genre Fantasy veröffentlicht worden. Ein zweiter Band der Reihe ist auch bereits für März 2019 angekündigt. Der Manga erscheint im Großformat zu einem Preis von je 10€. Das Werk stammt von der deutschen Mangaka Anike Hage. Sie ist bereits durch Werke wie Gothic Sports und Die Wolke bekannt, die beim Mangaverlag Tokyopop erschienen sind. Hauptberuflich arbeitet sie allerdings als Zeichnerin und Illustratorin.

Das Cover des Manga sah schon sehr ansprechend aus und hatte seinen ganz eigenen Stil. Als ich den Manga aufschlug, musste ich aber gleich feststellen, dass der Stil auf mich nicht wie nach dem typischen Mangastil aussah. Also die Zeichnungen sind wirklich sehr hübsch, aber ich würde es eher als Comicstil bezeichnen. Die Hintergründe in diesem Manga waren sehr detailiert und da kann sich so mancher Japanischer Mangaka gerne eine Scheibe von abschneiden! Auch die Farbseiten und die Postkarte die dem Manga beilag, waren sehr schön und gerade farblich sehr harmonisch gestaltet.

Vorweg muss ich eins zugeben, Eislicht war der erste deutsche Manga den ich je gelesen habe. Ist vielleicht zwar eine doofe Einstellung, aber ich lese halt lieber Manga die wirklich aus Japan stammen, weil das unterscheidet immer noch einen Manga von einem klassischen Comic für mich. Es war daher auch etwas ungewohnt, mal wieder einen Manga in westlicher Leserichtung zu lesen. Aber ich bin ganz unvoreingenommen an den Manga ran gegangen und habe jede Seite aufmerksam gelesen. Vom Zeichenstil und den Hintergründen war ich wie oben bereits erwähnt sehr begeistert. Die ersten Seiten des Manga waren schon etwas düster, bis dann unsere Hauptcharakterin Peruna ihren Auftritt hat. Auf dem Weg zu dem Anwesen von Meister Halvard merkt man bereits das mit diesem Ort etwas merkwürdig ist und auch in dem Anwesen geht es nicht mit rechten Dingen zu. Die sonderbaren Wesen die dort auftauchen, erinnerten mich auch ein wenig an die Dementoren aus Harry Potter xD Von der Story her geht der Manga sehr langsam in dem ersten Band voran und daher erfährt man leider nicht ganz so viel. Aber es bleibt mysteriös, da der Manga einige Fragen aufwirft. Ich glaube schon, das der Manga viel Potenzial hat, aber mir persönlich ging die Story etwas zu langsam voran.

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