Zuletzt gesehen: Pet Girl of Sakurasou

Willkommen im Sakurasou!

Ich hatte bis zur Lizenzierung des Anime von animoon noch nie etwas von diesem Titel gehört. Umso gespannter war ich, denn der Trailer sah vielversprechend aus!

Achtung, der nachfolgende Text könnte SPOILER enthalten!

Sorata ist ein ganz normaler und gewöhnlicher Oberschüler, da er aber in seinem Wohnheim eine streunende Katze halten wollte, wurde er schnurstracks ins Sakurasou verwiesen. Denn der Ort ist bekannt für Problemfälle, die sich nicht in die Gesellschaft einfügen können. Hierbei handelt es sich aber nicht nur um irgendwelche Raudies, sondern eher um hochbegabte Schüler. Eine Bewohnerin hält unseren Sorata aber ganz besonders auf Trapp und zwar Mashiro, die eine sehr talentierte Künstlerin ist. Jedoch hat sie ansonsten keinen wirklichen Plan vom normalen Leben und ist in dieser Beziehung eher wie ein Kleinkind. So fasziniert wie Sorata von Mashiro ist, so anstrengend ist auch der normale Alltag mit ihr und Sorata verschlägt es von einer unangenehmen Situation in die andere.

pet girl of sakurasou review

Wie sollte es auch anders sein, der Anime basiert auf der gleichnamigen 13-teiligen Light Novel die von 2010 bis 2014 in Japan erschien. Von 2012 bis 2013 erschien die Anime-Adaption die insgesamt 24 Episoden umfasst. Sieben Jahre nach Ende der japanischen Ausstrahlung, hat es der Anime 2020 auch nach Deutschland geschafft und wurde von animoon lizenziert. Der Anime wurde in insgesamt 4 Volumes als Mediabooks und einem Sammelschuber veröffentlicht. Zudem lagen jeder Volume Extras bei, aber zu denen kommen wir später.

Bei der deutschen Synchronfassung hat animoon sich wieder sehr viel Mühe gegeben und passende Stimmen zu jedem einzelnen Charakter gefunden. Der Hauptcharakter Sorata wird von Tim Schwarzmaier gesprochen, den wir bereits als u.a. Shinji Koganei (Kuroko’s Basketball), Subaru Natsuki (Re:ZERO) und Peter (Mary und die Blumen der Hexen) gehört haben. Die naive Mashiro bekommt ihr Stimme von Laura Elßel geliehen, bekannt als deutsche Stimme von u.a. Karen Araragi (Bakemonogatari), Mana Takamiya (Date a Live) und Tsubaki Sawabe (Shigatsu wa kimi no uso).

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In der ersten Volume spendiert uns animoon eine kleine Staffelei inkl. Artwork aus dem Anime. Bei der zweiten Volume sind vier exklusive Art Cards enthalten. Mit der dritten Volume bekommen wir etwas um unsere Wände zu verschönern und zwar ein Wendeposter. Mit der letzten Volume erhalten wir außerdem noch zwei Stickerbögen. Eine sehr bunte Vielfalt an Extras bekommen wir hier geboten.

Fazit:

Wie oben bereits erwähnt, war ich nach ansehen des Trailers sehr angetan von dem Anime. Ich brauchte allerdings etwas Zeit um mit dem Anime warm zu werden, da ich mich anfangs mit den Charakteren nicht sonderlich anfreunden konnte. Dies legte sich jedoch nach ein paar Episoden, nachdem man die einzelnen Charaktere näher kennengelernt hat. Wobei mir Mashiro trotzdem weiterhin suspekt blieb, die war mir persönlich einfach zu naiv. Da gefiel mir der Charakter von Nanami, Soratas Klassenkameradin wesentlich besser. Die war auf ihre ganz eigene Art charmant und süß, nur nicht so naiv wie Mashiro. Für Stimmung im Anime sorgte der Charakter Misaki, die für jeden Spaß und Schwachsinn zu haben war, aber auch von ihr lernt man im Anime verletzliche Seiten kennen. Der Anime bietet eine Vielfalt an Charakteren und man wird sich in mindestens einem Charakter wahrscheinlich wiedererkennen. Gegen Ende des Anime hatte man aber oft das Gefühl, zumindest bei den letzten drei Episoden, das hätte die Abschlussfolge sein können. Vom Genre her würde ich den Anime in Slice-of-Life, Drama, Comedy einordnen. Insgesamt fand ich den Anime gut, aber es gibt definitiv bessere Anime in dem Bereich, für mich zum Beispiel Toradora.

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